Windpark Feldheim

55 Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von 122,6 MW versorgen 65.403 Haushalte.

Unendlich viel Windenergie
Wie beinahe alle Energieformen, so ist auch die Windenergie letztlich auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen. So werden ungefähr zwei Prozent der auf die Erde eintreffenden Sonnenstrahlung in Luftbewegung umgesetzt. Rein rechnerisch würde die im Wind enthaltene Energie ausreichen, um ein Vielfaches des weltweiten Primärenergiebedarfs zu decken.
Wachsender Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung
Ende 2014 drehten sich in Deutschland 24.867 Windräder mit einer Gesamtleistung von 38.115 MW, damit nimmt die Windenergie eine dominierende Stellung unter den Erneuerbaren Energien im Strombereich ein. Der Anteil der Windenergie am gesamten deutschen Stromverbrauch liegt derzeit bei 9,1%. Durch die Erzeugung von Windstrom an Land in Deutschland wurden allein im Jahr 2014 mehr als 40 Mio. Tonnen CO2-Emmissionen vermieden. Die Ziele der Bundesregierung sehen vor, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Strombereitstellung bis 2020 auf mindestens 30% ansteigen und danach kontinuierlich erhöht erden soll. Die Windenergie wird dabei eine wesentliche Rolle spielen.
Gesellschaftliche Akzeptanz
Unabhängige Umfragen der marktführenden Meinungsforschungsinstitute Allensbach, Emnid und forsa belegen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung der Windenergie außerordentlich positiv gegenübersteht. Dabei zieht sich die Zustimmung zur Windenergie quer durch alle politischen Lager: Sowohl Anhänger der Grünen (85%) und der SPD (80%), als auch der FDP (63%) und der Union (63%) befürworten mehrheitlich die Nutzung der Windenergie.
Energetische Effizienz
Bei den konventionellen Kraftwerken werden nicht nur beim Bau große Mengen an Primärenergie verbraucht. Auch durch die betriebsbedingte ständige Zufuhr von fossilen Brennstoffen kann ihre energetische Bilanz niemals positiv werden. Anders sieht es bei den Windenergieanlagen aus. Sind sie erst einmal errichtet, so bildet der frei zur Verfügung stehende Wind die einzige Primärenergiezufuhr. Je nach Standort benötigt eine Windenergieanlage zwischen 3 Monaten und einem Jahr, um die zu ihrer Fertigung benötigte Energie wieder „zurückzugeben“. Während ihrer durchschnittlichen Betriebsdauer erzeugt eine Windenergieanlage 40 bis 70 Mal so viel Energie wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung eingesetzt wird.
Jobmotor Windenergie
Die Windenergiebranche beschäftigte 2013 in Deutschland 137.800 Menschen. Durch den geplanten Bau von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee können zusätzliche Arbeitsplätze an der Küste entstehen. Hinzu kämen weitere Stellen für Wartung und Betrieb von Windenergieanlagen an Land. Die Windenergie als Jobmotor hat die Kohle- und Atomwirtschaft längst hinter sich gelassen.
Für regionales Wachstum
Die Windenergie ist eine Chance für strukturschwache Regionen. Bundesweit profitieren viele kleine Gemeinden und ihre Bewohner gleich mehrfach von „ihren Windparks“: Die Projekte verschaffen dem lokalen Handwerk Aufträge und den Kommunen Gewerbesteuer-Einnahmen, sie stärken die Kaufkraft vor Ort und bringen den lokalen Flächenbesitzern Pachteinnahmen.

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