Die Energieversorgung des Energieautarken Dorfes Feldheim über private Nahwärme- und Stromnetze

Erfolg durch Kooperation

Der Erfolg dieses Projektes ist der guten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Treuenbrietzen, den Anwohnern des Ortsteils, der Agrargenossenschaft Fläming e.G. und dem Projektentwickler Energiequelle GmbH zu verdanken.

Sicherheit auch in Spitzenzeiten
Der nahe gelegene Windpark bildet das Rückgrat der lokalen Stromversorgung, während die Wärme von der ortsansässigen Biogasanlage geliefert wird. Für Stromnetzstabilität in Feldheim und beim Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz sorgt seit 2015 das Regelkraftwerk. Für den zusätzlichen Wärmebedarf an besonders kalten Tagen steht ein modernes Holzhackschnitzel-Heizwerk zur Verfügung. Eine Power-to-Heat Anlage, angetrieben durch Strom des örtlichen Windparks kann zusätzlich die Wärmeversorgung unterstützen.
Regionale Versorgung
Das Besondere am Feldheimer Konzept ist das separate Nahwärme- und Stromversorgungsnetz, über das die vor Ort erzeugte Wärme und Elektrizität direkt an die Verbraucher*innen geleitet wird. Auf diese Weise werden Kosten und Abhängigkeiten von Energieimporten verringert.
Die Energiequelle GmbH hat das Konzepts geplant, schlüsselfertig errichtet und über das erbaute Verteilersystem zu einem regionalen Energieversorgungsnetz verknüpft.
Finanzierung mit vereinten Kräften
Eigentümerin des örtlichen Wärme-Netzes ist die Feldheim Energie GmbH & Co. KG, in der sich die Bürger*innen Feldheims, Unternehmen und die Stadt Treuenbrietzen zusammengeschlossen haben.
Eigentümerin des separaten Stromnetzes zur Versorgung der angeschlossenen Endverbraucher*innen ist die Energiequelle GmbH und Co. WP Feldheim 2006 KG. Der Bau der Netze wurde mit Krediten, Eigenkapital und Mitteln des Landes sowie aus EU-Förderprogrammen finanziert.

Für Ihren Rundgang haben wir wichtige Punkte im Ort markiert:

Die Komponenten des Energieautarken Dorfes